-
-
-
 
NEW YORK CITY
Travel
2. Oktober 2020

NEW YORK CITY

Immer höher, immer größer, immer etwas Neues. New York scheint keine Probleme damit zu haben, sich ständig neu zu erfinden. An Großprojekten mangelt es der Ostküstenmetropole jedenfalls nicht.

HUDSON YARDS

Es ist ein Projekt der Superlative: Hudson Yards ist Manhattans jüngstes Stadtviertel mit einem Gebäudekomplex aus insgesamt 15 Wolkenkratzern, der in den nächsten Jahren vollendet wird. Bis zu 125.000 Menschen werden hier dann leben, arbeiten und sich vergnügen. Schon heute gilt die begehbare Skulptur The Vessel als neustes Wahrzeichen der Stadt. Im Kulturzentrum The Shed mit seinen 7.500 Quadratmetern Fläche auf insgesamt sechs Etagen finden Ausstellungen, Konzerte und Theateraufführungen statt. Das Einkaufszentrum beherbergt neben New Yorks erster Filiale der Kaufhauskette Neiman Marcus etliche Shops diverser Luxusmarken, und mit der Eröffnung des ersten Equinox-Hotels betritt die trendige Sportstudiokette neues Terrain. / www.hudsonyardsnewyork.com

STATUE OF LIBERTY MUSEUM

Sie ist die Ikone einer ganzen Nation: Seit 1886 begrüßt die Freiheitsstatue im Hafen von New York Immigranten und Besucher aus aller Welt. Mit dem ebenfalls auf Liberty Island stehenden und im Frühjahr 2019 eröffneten Statue of Liberty Museum, in dem die Besucher mehr über die Geschichte und Bedeutung der Freiheitsstatue erfahren, hat New York eine weitere Attraktion. Neben einer knapp zehnminütigen Multimediapräsentation können die Besucher anhand von interaktiven Schautafeln den Bau der Statue Schritt für Schritt nachvollziehen. Höhepunkt ist das Original der Fackel, die 1986 ausgetauscht werden musste und nun im Museum zu sehen ist. / www.libertyellisfoundation.org

MUSEUM OF MODERN ART

Noch mehr Kunst. Im Oktober 2019 eröffnete das Museum of Modern Art (MoMA) nach monatelanger Schließung seine um 3.700 Quadratmeter erweiterte Ausstellungsfläche. Damit haben die jährlich gut drei Millionen Besucher aus aller Welt in Zukunft mehr Platz, um Kunstwerke wie Vincent van Goghs „Sternennacht“ oder Claude Monets „Seerosen“ zu bewundern. Entworfen wurde der Anbau von den Architekten Ricardo Scofidio und Liz Diller. Die Eröffnung nimmt das Museum zum Anlass, das gesamte Ausstellungskonzept neu zu definieren. So wird den Bereichen Fotografie, Film, Design und Performance in Zukunft ebenso mehr Platz eingeräumt wie der Kunst von Frauen, oder Menschen mit Wurzeln in Asien, Afrika und Südamerika. /// www.moma.orgwww.nycgo.com

 

Text: Dirk Baumgartl

2. Oktober 2020 Travel m #60 zum mate.style.lab