-
-
-
 
BERLINER SCHNITTE
Fashion
DAS ANTI-SMARTPHONE
„Die Form des Telefons und das eigens entwickelte Betriebssystem erlauben nur eine begrenzte Nutzung von Runcible als echtes Smartphone.“
PATRICK MASON
Fashion
SIXPACK
IN SECHS MONATEN
„Meine T-Shirts sehen irgendwie besser an mir aus, und zum ersten Mal seit Jahren kann ich es kaum noch erwarten, an den Strand zu gehen. “
2 RÄDER, 1 REVOLUTION
UND SO VIELE MODELLE
Design
25. September 2016

BERLINER SCHNITTE

Eine Frau, die weiß, worin Männer sich wohlfühlen. Wibke Deertz lässt in ihrer Kollektionen keinen Platz für unbequeme Schnitte oder Accessoires, die nur um der Mode willen an Ärmeln oder Kragen baumeln. Dafür sind Pullover und Jacken bequem und geradlinig. Für Mate #28 shootete Lutske Veenstra Model und Artist David Pereira in diesem Hoodie von A.D. Deertz.

 

Wibke Deertz reist gern. Auf ihren Reisen nimmt sie sich Zeit neue Stoffe kennenzulernen und Trends aufzuspüren. So sind bereits ganze Kollektionen entstanden – in Bangkok, Buenos Aires oder Hanoi. Die Designerin lässt sich von den Saisons nicht ihre Arbeit diktieren und arbeitet stets daran Klassiker noch besser zu machen. „Ich möchte Kleidung machen, die so aussieht, als hätte sie der Träger schon seit Jahren und wollte sie gar nicht mehr ablegen.“

25. September 2016 Fashion m #28 zum mate.style.lab
24. September 2016

DAS ANTI-SMARTPHONE

Weg vom rechten Winkel, weg vom Einheitsbetriebssystem und weg von der „stay-alert“-Nutzerkultur: dieses runde Smartphone von Monohm macht nicht nur Schluss mit längst überholten Designobligationen, Runcible entsagt außerdem dem Monopol von iOS und Android und will gleichzeitig den Alltag des Besitzers entschleunigen. Ein Smartphone ohne Ecken und Kanten? Die Zukunft unserer Handhelden? Vielleicht. Dabei lief es bei der Entwicklung von Runcible nicht immer ganz rund.

24. September 2016 Design m # zum mate.style.lab
23. September 2016

PATRICK MASON

Mit „The Alchemist & The Fool“ zeigte er in diesem Jahr bereits seine zweite Kollektion auf der Alternative Fashion Week in Berlin (BAFW). Im März schickte Patrick Mason seine Models in übergroßem Strick und Lackjacken über den Laufsteg. Das war kurz nachdem Mason erste Haute-Couture-Luft in Paris schnuppern durfte. Givenchy-Chefdesigner Riccardo Tisci lud den Mate-Illustrator auf seine Show in der französischen Hauptstadt ein. Nun will er auch international die Modeszene von sich überzeugen. Wir sprachen den Jungdesigner in seiner Wahlheimat in Berlin.

23. September 2016 Fashion m # zum mate.style.lab
22. September 2016

SIXPACK IN SECHS MONATEN

Pff, das hat man davon, wenn man sich zusammenreißt. Es ist Dezember und ich mache brav meine Übungen auf dem Stepper in meinem Fitnessstudio. Gerade habe ich mein Gewicht und den Fettanteil gemessen: Im Vergleich zum Vorjahr habe ich nicht an Muskelmasse zugelegt – an Fett aber schon. Ganze drei Kilo sind dazugekommen, und damit liegt jetzt mein Fettanteil bei 15 Prozent. Ein Jahr lang habe ich – manchmal bis zu drei Mal die Woche – Gewichte gestemmt, bin gelaufen und habe mich verausgabt. Mal abgesehen von den drei Kilo Fett ist das Ergebnis: nada, niente, nothing! Ich habe vielleicht meine Ausdauer verbessern können, doch in meinem Kopf schwirren noch immer die Worte: „Du bist fetter geworden!“

 

Ganze Hundertschaften rennen Woche für Woche ins Fitnessstudio, um ihren Körper aufzupumpen, zu definieren oder ganz einfach, um Gewicht zu verlieren. Einmal die Woche am Samstagmorgen auf dem Laufband zu schwitzen reicht für den Adoniskörper, von dem wir alle träumen, aber noch lange nicht. Merijn Henfling ist für Mate an sein Limit gegangen. Er wollte wissen: Können extremes Training und eine strenge Diät zu schnellem Erfolg führen? Gibt es das Sixpack in sechs Monaten?

22. September 2016 Body m #31 zum mate.style.lab
20. September 2016

2 RÄDER, 1 REVOLUTION UND SO VIELE MODELLE

Noch bevor wir uns in Bus und Bahn dicht an dicht mit unserem Sitznachbarn Zeitung und wertvollen Platz auf der Bank teilen mussten, hat eine simple Erfindung unser Verständnis von Mobilität so nachhaltig verändert, wie sie auch unser Stadtbild prägen sollte.

 

Bereits mit dem Laufrad, der sogenannten Draisine, gab es erste Versuche, den Schritt vom Zweibeiner zu zwei Rädern zu machen. Spätestens aber in den 1860ern, mit der Erfindung des Kurbelantriebs, eroberte das Zweirad die Welt und die Schenkel von Millionen Menschen. Lange Zeit mussten die sich mit dem doch immer irgendwie gleichen Modell zufrieden geben, mittlerweile aber hat der tretfreudige Großstädter eine weitaus größere Palette an Fahrrädern in verschiedensten Formen und Farben zur Auswahl. Es gibt schnelle Räder, skurrile Räder – ja sogar „Bio“-Räder! –, es gibt Einzelstücke und Trendsetter. Wir haben sie ausfindig gemacht, die Schnellsten unter ihnen, die Skurrilsten, die Individuellsten und natürlich die Trendigsten.

20. September 2016 Design m #42 zum mate.style.lab